Unsere Kinderrechte: Gemeinsam wachsen mit Respekt
In unserer Einrichtung bilden die Kinderrechte das Herzstück unseres täglichen Miteinanders. Wir orientieren uns dabei konsequent an der UN-Kinderrechtskonvention, die für uns mehr als nur ein Regelwerk ist – sie ist das Fundament unserer pädagogischen Haltung.
Wir sehen jedes Kind als eigenständige, kompetente Persönlichkeit mit einem ureigenen Recht auf eine glückliche und sichere Kindheit. Unser Anspruch ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Kinder sich frei entfalten, ihre Welt aktiv mitgestalten und in ihrem ganz persönlichen Tempo wachsen können. Dabei begegnen wir den Kindern stets auf Augenhöhe: Wir begleiten sie liebevoll, nehmen ihre Bedürfnisse ernst und fördern ihre Selbstbestimmung in einem geschützten Rahmen.
Für uns bedeutet „Gemeinsam wachsen“, dass wir den Kindern als starke und verlässliche Bezugspersonen zur Seite stehen – immer geprägt von Respekt, Wertschätzung und der Freude an ihren individuellen Entdeckungsreisen.
Die Rechte der Kinder in unserer Einrichtung:
- Das Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess und sein eigenes Tempo dabei.
- Das Recht, so akzeptiert zu werden, wie es ist.
- Das Recht auf aktive, positive Zuwendung und Wärme.
- Das Recht auf selbstbewusste, verantwortungsbewusste und engagierte Bezugspersonen.
- Das Recht auf zuverlässige Absprachen und Beziehungen zu Erwachsenen.
- Das Recht zu forschen und zu experimentieren, vielfältige Erfahrungen zu machen.
- Das Recht auf eine vielfältige, anregungsreiche und gestaltbare Umgebung.
- Das Recht auf Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe.
- Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, sich zurückzuziehen.
- Das Recht, zu schlafen oder sich auszuruhen, wenn es müde ist, aber nicht „schlafen zu müssen“.
- Das Recht auf Hilfe und Schutz bei der Verarbeitung von gewalttätigen und zerstörerischen Situationen.
- Das Recht auf Spielen und darauf, sich die Spielgefährten selber auszusuchen.
- Das Recht auf eine gleichwertige Beziehung zu Erwachsenen.
- Das Recht auf eine Phantasie und eigene Welten.
- Das Recht, mit Gefahren umzugehen.
- Das Recht, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erfahren.
- Das Recht, sich im Rahmen seiner Fähigkeiten dort aufzuhalten, wo es will.
- Das Recht auf eine gesunde Ernährung, auf Menschen, die die Frage, was gesund ist, thematisieren.
- Das Recht auf eine Essenssituation, die entspannt und kommunikativ ist; auf Essen als sinnliches Ereignis.
- Das Recht zu essen und zu trinken, wenn es Hunger und Durst hat.
- Das Recht, die eigenen Bedürfnisse im Sinne einer gesunden Entwicklung zu entfalten. (Kokigei,2006,o.S.)
